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Felup Typen aus Gambia, Senegal, Westafrika um 1878.

Felup, Fulup, Afrika, Senegambia, Trachten, Kostüme, Élisée Reclus

Felup Typen

Felup Typen aus Westafrika um 1878.

Bildquelle: „Nouvelle Géographie universelle. La terre et les hommes“. Autor: Élisée Reclus, 1878

Felup (Fulup), Gesamtname für eine Anzahl von Völkern (Aimat oder Aiamat, Jola, Dschugut, Vaca u. a.) an der afrikanischen Westküste, von 13°30′ bis 12°30′ n. Br., zwischen Gambia und Cacheo, die einen mit dem der Serer verwandten Dialekt sprechen und in neuerer Zeit den Islam annahmen.

Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 6. Leipzig 1906, S. 411.

Felup (eigentlich Fulup), ein westafrikanisches Volk aus Senegambia (eine britische Kolonie ab 1765, Gebiet der heutigen Staaten Senegal und Gambia, in einer im 19. Jahrhundert üblichen Ausdehnung auch einschließlich des heutigen Guinea), dessen Territorium sich entlang der Atlantikküste vom Gambia-Fluss im Süden bis zum Cacheo-Fluss (Kajiu) erstreckte.

Es beschränkt sich also hauptsächlich auf das Casa-manza-Becken, obwohl es sich anscheinend früher auf die Geba und die Bissagos-Inseln erstreckt hat, die etwa 70 Meilen weiter südlich liegen.

Fulup war ursprünglich der Name eines einzigen Stammes, der später von den portugiesischen Händlern auf die Yola, Ayamat, Jigush, Karon, Vaca, Joat, Banyfin, Banjar, Bayot und alle anderen verwandten Stämme ausgedehnt wurde, die zusammen mit den Sereres, Filhams, Bolas, Pepels und Kanyops des Rio Grande eine Volksgruppe bilden, die sich in ihrer Art unterscheiden.

Die eigentlichen Fulup weisen alle physischen des typisch schwarzen Afrikaners in einer fast übertriebenen Form auf. Der Teint ist dezidiert schwarz, das Gesicht flach, die Nase flach und breit am Ansatz, die Lippen sehr dick und gewendet, die Haare kurz und wollig, die Figur eher kurz, aber kräftig und muskulös.

Es gibt keinen Stammeszusammenhalt, jedes Dorf ist unabhängig und befindet sich meist im Krieg mit seinen Nachbarn.

Quelle: Bertrand-Bocande, Sur les Floups ou Feloups, Bulletin de la Soc. de Geograpltie, 1849.

 

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