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Der Ginkakuji Garten in Kioto, Japan.

(Übersetzt aus dem Englischen)

Der Ginkakuji, auch bekannt als der Silberne Pavillon, ist ein buddhistischer Tempel in Kyoto, Japan. Der dazugehörige Garten, bekannt als Ginkakuji-Garten, ist für seine Schönheit und Ruhe bekannt und reflektiert die Prinzipien des japanischen Zen-Buddhismus.

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Der Lotus See im Ginkakuji Zen Tempel „der strahlenden Barmherzigkeit“ zu Kioto.

Tafel IX.

GINKAKUJI GARTEN, KIOTO

von Josiah Conder.

Der Regent Yoshimasa baute sich nach dem Vorbild seines Vorgängers Yoshimitsu einen abgelegenen Zufluchtsort, den er Ginkakuji oder Silberpavillon nannte und der eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem soeben beschriebenen Kinkakuji aufwies. Der Landschaftsarchitekt Shoami soll den umliegenden Garten entworfen haben. Er weist viele Spuren des Teegarten-Stils auf, der unter der Herrschaft von Yoshimasa einen großen Aufschwung erlebte.

Ein See mit kiefernbewachsenen Inseln und seltenen Wasserfelsen ist das Hauptmerkmal des Geländes; er fließt bis dicht an den versilberten Pavillon heran, ein zweistöckiges Bauwerk von bescheideneren Ausmaßen als der vergoldete Pavillon von Yoshimitsu.

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See und Pavillon (Silberne Pavillon), Ginkakuji.

Die untere Abbildung auf Tafel IX zeigt eine Ansicht des Sees und des „Silbernen Pavillon“, wie es heute noch vorhanden sind. Die obere Abbildung stellt einen Teil des Sees dar, der als Lotus-See bekannt ist, dicht bewachsen mit Lotusblättern und überquert von monolithischen Granitbrücken, mit einer dazwischen liegenden Insel aus Felsen und Kiefern.

Der Garten enthält trockene Landschaften aus Sand und Steinen, die kunstvoll angeordnet sind. Diese Karesansui-Gärten repräsentieren oft Berge, Flüsse und andere natürliche Elemente. Ein dicht bewaldeter Hügel im Hintergrund verleiht diesem Anblick eine bezaubernde Schönheit. Der Garten ist ein Ort der Kontemplation und Schönheit, der Besucher aus der Hektik des Alltags entführt. Weitere interessante Merkmale dieses alten Gartens sind in einem früheren Band des Autors über „Landschaftsgärtnerei in Japan“ beschrieben.

Quelle: Beilage zu Landschaftsgestaltung in Japan von Josiah Conder (1852-1920); Kengo Ogawa. Tokio: Kelly und Walsh, 1893.

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