MODEN & HISTORIE
  • Home
  • Kostüm Epoche
    • Antike
      • Ägypten
      • Griechenland
      • Assyrien
      • Römer
      • Gallien
    • Mittelalter
      • Byzanz
      • Merowinger
      • Karolinger
      • Gotik
      • Burgund
    • Renaissance
      • Tudor
      • Spanische Kleidermode
      • Louis XI.
    • Barock
      • Stuart
      • Louis XIII.
      • Louis XIV.
      • Louis XV.
      • Louis XVI
        • Rokoko
        • Revolution
    • Romantik
      • Regency
      • Empire
      • Restauration
      • Biedermeier
      • Klassizismus
    • Viktorianisch
    • Belle Époque
    • Jugendstil
    • Art Deco
  • Kulturgeschichte
  • Aktuell
  • Recherche
  • Info
    • Über
    • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü
  • Home
  • Kostüm Epoche
    • Antike
      • Ägypten
      • Griechenland
      • Assyrien
      • Römer
      • Gallien
    • Mittelalter
      • Byzanz
      • Merowinger
      • Karolinger
      • Gotik
      • Burgund
    • Renaissance
      • Tudor
      • Spanische Kleidermode
      • Louis XI.
    • Barock
      • Stuart
      • Louis XIII.
      • Louis XIV.
      • Louis XV.
      • Louis XVI
        • Rokoko
        • Revolution
    • Romantik
      • Regency
      • Empire
      • Restauration
      • Biedermeier
      • Klassizismus
    • Viktorianisch
    • Belle Époque
    • Jugendstil
    • Art Deco
  • Kulturgeschichte
  • Aktuell
  • Recherche
  • Info
    • Über
    • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
Du bist hier: Startseite1 / Aktuell2 / 16.Jh3 / 15154 / Schloss- oder Burghof der Ottoburg in Innsbruck im 16. Jh.
15.Jh, 1515, 16.Jh, Deutschland, Gotik, Mittelalter, Österreich, Renaissance, Tirol

Schloss- oder Burghof der Ottoburg in Innsbruck im 16. Jh.

Ottoburg, Innsbruck, Albrecht Dürer, Schloss, Burghof, Architektur, Renaissance, Mittelalter
Ansicht eines Schloss- oder Burghofes. Ottoburg in Innsbruck. Aquarell von Albrecht Dürer.

Ansicht eines Schloss- oder Burghofes.

Die Ottoburg in Innsbruck. Aquarell von Albrecht Dürer, nach Schönbrunner und Meder, “Zeichnungen Albrecht Dürers in der Albertina Wien”. Diese und die nächstfolgende Nr. 84 stellen ein und denselben Gebäudekomplex dar, je von der entgegengesetzten Seite gesehen.

Beide Zeichnungen galten bisher als Ansichten aus Nürnberg, konnten aber niemals dort nachgewiesen werden. Das Firmament ist hier ohne alle Färbung geblieben. Wasserfarbenmalerei.

Albrecht Dürer 1471 – 1528. Th. I, pag. 99. — Ephr. 17—18, 106. Albertina. Inv.-Nr. 3057. 36,8 : 27 cm.

Ottoburg, Innsbruck, Schlosshof, Albrecht Dürer,
Die Ottoburg in Innsbruck von Norden, um 1495.

Ansicht eines Schlosshofes. Die Ottoburg in Innsbruck von Norden, um 1495. In dieser Zeichnung ist das Firmament zum Teile mit Gewölk bedeckt. Ausserhalb des Hofes im Hintergrund ragt eine stattliche Gebäudegruppe empor. Wasserfarbenmalerei. Siehe auch die vorhergehende Abbildung.

Th. I, pag. 99. — Ephr. 17—18, 106. Albertina. Inv.-Nr. 3058. 33,5 : 26,7 cm

Schmiedeeisen, Eisenarbeiten, Tabernakelgitter, Ottoburg, Tirol,
Tabernakelgitter aus der Ottoburg, Tirol.

Tabernakelgitter aus der Ottoburg, Tirol. Deutsch; 15. Jahrhundert. Im Victoria und Albert Museum London, Nr. 534-1872.

Ein besonders reiches und schönes Tabernakelgitter im Victoria und Albert Museum zeigt trotz seiner ungewöhnlichen Ausarbeitung deutlich, dass die deutschen Erzeugnisse den flämischen ebenso unterlegen waren wie diese wiederum den französischen.
Bei dem hier abgebildeten Exemplar, das aus dem Schloss Ottoburg in Tirol stammt, ist zu erkennen, dass das Maßwerk zwar zart, die Strebepfeiler und Fialen aber grob sind. Die deutschen Nachahmungen dieser rein architektonischen Art von Schmiedearbeiten sind entsprechend als zweitrangig zu bewerten. John Starkie Gardner.


Im mittelalterlichen Innsbruck gibt es viele interessante Besonderheiten, die es verdienen, beachtet zu werden. Die Ottoburg zum Beispiel ist das älteste Gebäude der Stadt. Sie war die ursprüngliche Burg der Familie Andechs. Friedrich, „mit den leeren Taschen“, bewohnte das Haus mit dem Goldenen Dachl.

Der Name Innsbruck taucht zum ersten Mal in einer Urkunde aus dem Jahr 1027 auf, anlässlich einer Konzession an die Kapelle von St. Jakobus in der Au – wahrscheinlich an der Stelle, an der heute die stattliche Pfarrkirche steht.

Zuvor konnte die kleine Ansiedlung der Einwohner, die der Handel zwischen Deutschland und Italien rund um die Innbrücke versammelt hatte, die Sonntags- und Feiertagsmesse nur in der Wiltener Kirche besuchen; nun wurde das Recht auf eine eigene kleine Kapelle erteilt.

Ihre Lage machte sie zu einem bequemen Umschlagplatz für viele schwere Waren und im Laufe der Jahre auch zu einem Wohnort für verschiedene Kaufleute.

Während dieser ganzen Zeit war die Stadt von den Mönchen der Prämonstratenserabtei Wilten abhängig. Die Grafen von Andechs, die in der Nähe des Innufers in den Besitz von Ländereien gelangt waren, zählten zu den mächtigsten und einflussreichsten Adligen der Gegend. Im Jahr 1180 erwarb Berthold II. von Andechs von den Mönchen durch einen Vertrag bestimmte Rechte über die blühende Stadt. Sein Nachfolger, Otho I., umgab sie mit Mauern und Befestigungen und baute sich eine Residenz, an deren Eingang die Jahreszahl 1234 und die Inschrift eingemeißelt war:

Dieses Haus steht in Gottes Hand Ottoburg ist es genannt.

Und an derselben Stelle, in einem alten Haus über dem Inn, lassen sich noch einige Überreste dieser Gründung finden, an die sich der Name Ottoburg noch heute knüpft. Im Jahr 1239 erhielt die Stadt das Privileg, der einzige Warenumschlagplatz zwischen Ziller und Melach zu sein; weitere Konzessionen folgten, so dass die Bedeutung der Stadt ständig zunahm.

Im Jahr 1279 weihte Bruno, Bischof von Brixen, eine zweite Kirche, die Morizkapelle, in der Ottoburg ein. Doch obwohl sowohl die weltlichen als auch die geistlichen Herren das Wachstum der Ottoburg mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gefördert zu haben scheinen und obwohl es Aufzeichnungen über gelegentliche adelige Versammlungen in ihren Gemarkungen gibt, wurde die Ottoburg erst nach der Abtretung Tirols an Österreich durch Margaretha Maultasch aufgrund ihrer zentralen Lage und ihrer Wasserverbindung über den Inn und die Donau mit anderen Städten des Reiches als Sitz der Landesregierung gewählt.

Die Treue der Stadtbevölkerung zu Herzog Rudolf IV. von Österreich zur Zeit eines bayerischen Einmarsches veranlasste ihren Herrscher zu weiteren Privilegien, die in kurzer Zeit den Vorrang Innsbrucks vor allen Tiroler Städten unanfechtbar machten.

Friederich „mit den leeren Taschen“, machte es zu seiner Residenz und zu seinem Stützpunkt, um die Rottenburger und andere mächtige Adlige die das Volk unterdrückt hatten, zurückzudrängen. Dabei erlangte er die Unterstützung der Innsbrucker, die er seinerseits mit allen seinen Mitteln förderte.

Quelle:

  • Handzeichnungen alter Meister aus der Albertina und anderen Sammlungen von Josef Schönbrunner, Joseph Meder, Graphische Sammlung Albertina. Wien, Gerlach & Schenk 1896.
  • Eisenarbeiten von John Starkie Gardner (1844-1930). London, gedruckt im Auftrag des Bildungsministeriums, 1922-30.
  • Das schöne Land Tirol von William Denison McCrackan (1864-1923). Boston, L.C. Page & Company, 1911.
  • Die Tiroler Täler, ihre Traditionen und Bräuche und wie man sie besucht von Rachel Harriette Busk (1831-1907). London, Longmans 1874.
  • Tirol und seine Bewohner; von Clive Holland (1866-1959) und Adrian Stokes (1854-1935). London : Methuen and co. 1909.
illustration, alpenveilchen

Ähnlich

Österreich. Das bürgerliche Wohnhaus in Stadt und Land.
Das Brauchtum der bayerischen und österreichischen Alpentäler.
Historische Hochzeitsbräuche in Gröden, Tirol um 1860.
Mittelalter. Inneres eines Schlosses. Körperpflege.
Schloss Ballenstedt in Sachsen-Anhalt. Stammsitz der Askanier.
Mittelalter. Großer Saal eines Schlosses.
Pierrefonds. Inneres eines franz. Wohnhauses im 15. Jh.
Der Donjon. Inneres einer Wohnung im Mittelalter.
Der Garten im Mittelalter. Liebesgärten, Wasserkünste, Rosenspaliere.
Schlagworte: Albrecht Dürer, Architektur, Brauchtum, Kunsthandwerk, Oberdeutsche Schule
Eintrag teilen
  • Per E-Mail teilen
  • Facebook Facebook Teilen auf Facebook
  • Square-x-twitter Square-x-twitter Share on X
  • Whatsapp Whatsapp Teilen auf WhatsApp
  • Pinterest Pinterest Teilen auf Pinterest
  • Vk Vk Teilen auf Vk
  • Reddit Reddit Teilen auf Reddit
0 0 world4.info https://world4.info/wp-content/uploads/2024/03/logo-w4i-w-300x168.png world4.info2019-08-23 22:32:552019-08-23 22:32:55Schloss- oder Burghof der Ottoburg in Innsbruck im 16. Jh.
Das könnte Dich auch interessieren
Der Harnisch und seine Bestandteile. Die Geschichte der Rüstung.
Geflügeltes Genie. Miniatur aus einer Handschrift von al-Qazwini.
Byzantinische Gewebe. Gladiatorenkämpfe, Löwen, Granatapfelmuster.
Dolch und Scheide in Damaszenerarbeit von Plácido Zuloaga
Persischer Schiras Nomadenteppich der Ghashgai um 1750.
Frankreich. Mittelalterliches Kunsthandwerk. 10. bis 12. Jahrhundert.
0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.

Search Search

Letzte Beiträge

  • Johannes von Damaskus, Kirchengeschichte, Theologe, Kirchenvater, Mönch, Israel, Heilges Land,
    Johannes von Damaskus und Mar Sabain: 6. Jh, 7. Jh, Israel, Levante, Liturgie
  • Päonien, Pfingstrosen, Yotsume, Honjo, Japan, Kunst, Gemälde
    Die Päonien. Sommerblumen von Japan.in: 1899, 19. Jh, Asien, Japan
  • Athen, Griechenland, Stadtansicht, Historisch,
    Athen: Eine Reise durch Geschichte und Politikin: Antike, Balkan, Geschichte, Griechenland
  • Pont au Change, Seinebrücke, Paris, Kupferstich,
    Die Pont au Change. Seinebrücke in Paris, 1831.in: 1831, 19. Jh, Frankreich
  • Schlachthof, Montmartre, Paris, Kupferstich,
    Der Schlachthof von Montmartre zu Paris, 1831.in: 1831, 19. Jh, Frankreich
Beliebt
  • Slowakei, Tracht, Sonntagstracht, Marianne Stokes, Künstlerin,
    Slowakisches Mädchen aus Važec, Slowenien.in: 1905, 20. Jh, Kopfbedeckung, Slowakei, Traditionelle Trachten
  • Tracht, Seelbach, Lohra, Hessen, Marburg-Biedenkopf
    Tracht aus Selbach, Lora. Hessisches Trachtenbuch.in: 1905, 20. Jh, Deutschland, Hessen, Traditionelle Trachten
  • Kibitka, Zelt, Kalmücken, Nomaden,
    RUSSLAND. DIE KIBITKA, DAS ZELT DER KALMÜCKEN.in: 1888, 19. Jh, Russland
  • Tracht, Banat, Walachin, Rustkitza, Rumänien, Lipperheide,
    Walachin aus Rustkitza. Rumänien Tracht.in: 1843, 19. Jh, Rumänien, Walachei

Schlagwörter

Architektur Auguste Racinet Auguste Wahlen Bauerntrachten Brauchtum Burgunder Mode Dekoration Dreißigjähriger Krieg Franz Lipperheide Friedrich Hottenroth Handwerk Hefner-Alteneck Historische Frankreich Kostüme Historische Rokoko Kostüme Historisches Barock Kostüm Historische Schweiz Kostüme Historisches Porträtwerk Interieur Kleidung des Mittelalters Kostüm der Renaissance Kostüme der Gotik Kunsthandwerk Kunst und Kultur Landschaft Liturgisches Gewand Militaria Münchener Bilderbogen Ornament Porträt Reiseliteratur Ritter Romantizismus Rüstungen Soldat der Renaissance Soldat des Barock Soldat des Mittelalters Textildesign Thema Japan Topographie Traditionelle Italien Trachten Traditionelle Tiroler Trachten Traditionelle Österreich Trachten Volkskunde Volkskunst Waffen
  • Über
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
© 2026 - World4.info
  • Über
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
Link to: Albrecht Dürer. Ritter zu Pferd mit Lanze um 1498. Link to: Albrecht Dürer. Ritter zu Pferd mit Lanze um 1498. Albrecht Dürer. Ritter zu Pferd mit Lanze um 1498.Link to: Der Schrein von Karl des Großen in Aachen. Link to: Der Schrein von Karl des Großen in Aachen. Der Schrein von Karl des Großen in Aachen.
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen

Diese Seite verwendet Cookies. Mit der Weiternutzung der Seite, stimmst du die Verwendung von Cookies zu.

Einstellungen akzeptierenVerberge nur die BenachrichtigungEinstellungen

Cookie- und Datenschutzeinstellungen



Wie wir Cookies verwenden

Wir können Cookies anfordern, die auf Ihrem Gerät eingestellt werden. Wir verwenden Cookies, um uns mitzuteilen, wenn Sie unsere Websites besuchen, wie Sie mit uns interagieren, Ihre Nutzererfahrung verbessern und Ihre Beziehung zu unserer Website anpassen.

Klicken Sie auf die verschiedenen Kategorienüberschriften, um mehr zu erfahren. Sie können auch einige Ihrer Einstellungen ändern. Beachten Sie, dass das Blockieren einiger Arten von Cookies Auswirkungen auf Ihre Erfahrung auf unseren Websites und auf die Dienste haben kann, die wir anbieten können.

Notwendige Website Cookies

Diese Cookies sind unbedingt erforderlich, um Ihnen die auf unserer Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen zur Verfügung zu stellen.

Da diese Cookies für die auf unserer Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen unbedingt erforderlich sind, hat die Ablehnung Auswirkungen auf die Funktionsweise unserer Webseite. Sie können Cookies jederzeit blockieren oder löschen, indem Sie Ihre Browsereinstellungen ändern und das Blockieren aller Cookies auf dieser Webseite erzwingen. Sie werden jedoch immer aufgefordert, Cookies zu akzeptieren / abzulehnen, wenn Sie unsere Website erneut besuchen.

Wir respektieren es voll und ganz, wenn Sie Cookies ablehnen möchten. Um zu vermeiden, dass Sie immer wieder nach Cookies gefragt werden, erlauben Sie uns bitte, einen Cookie für Ihre Einstellungen zu speichern. Sie können sich jederzeit abmelden oder andere Cookies zulassen, um unsere Dienste vollumfänglich nutzen zu können. Wenn Sie Cookies ablehnen, werden alle gesetzten Cookies auf unserer Domain entfernt.

Wir stellen Ihnen eine Liste der von Ihrem Computer auf unserer Domain gespeicherten Cookies zur Verfügung. Aus Sicherheitsgründen können wie Ihnen keine Cookies anzeigen, die von anderen Domains gespeichert werden. Diese können Sie in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers einsehen.

Andere externe Dienste

Wir nutzen auch verschiedene externe Dienste wie Google Webfonts, Google Maps und externe Videoanbieter. Da diese Anbieter möglicherweise personenbezogene Daten von Ihnen speichern, können Sie diese hier deaktivieren. Bitte beachten Sie, dass eine Deaktivierung dieser Cookies die Funktionalität und das Aussehen unserer Webseite erheblich beeinträchtigen kann. Die Änderungen werden nach einem Neuladen der Seite wirksam.

Google Webfont Einstellungen:

Google Maps Einstellungen:

Google reCaptcha Einstellungen:

Vimeo und YouTube Einstellungen:

Datenschutzrichtlinie

Sie können unsere Cookies und Datenschutzeinstellungen im Detail in unseren Datenschutzrichtlinie nachlesen.

Datenschutzerklärung
Einstellungen akzeptierenVerberge nur die Benachrichtigung